Nachdem die vergangene Saison im Seat Leon Supercopa mit einem spektakulären Unfall beim Saisonfinale in Hockenheim abrupt endete, freute sich Kati Droste umso mehr auf ihren ersten Renneinsatz beim Auftakt zur diesjährigen Sports Car Challenge vom 18. - 20. April auf dem Nürburgring.
Schon im Training stellte die 23-Jährige, die in diesem Jahr als SWAG-Botschafterin unterwegs ist, unter Beweis, dass sie mit dem rund 400 PS starken PRC-BMW des Teams „automotive51“ bestens zurecht kam. „Der Prototyp mit seinem günstigen Leistungsgewicht und Heckantrieb kommt meinem Fahrstil deutlich mehr entgegen als ein frontangetriebener Tourenwagen“, so die Feststellung von Kati. „Außerdem macht das Fahren in diesem schnellen, sehr direkt reagierenden Rennwagen unheimlich viel Spaß.“
Vom zweiten Startplatz aus in den ersten Lauf gegangen, belegte die Dorstenerin am Ende den vierten Rang und steigerte sich im zweiten Durchgang nochmals deutlich. Bei widrigen äußeren Bedingungen (das Rennen musste wegen des starken Nebels sogar fünf Runden vor Schluss abgebrochen werden) fuhr Kati als Zweite ihren ersten Podestplatz in dieser Saison ein.
Allerdings hielt das Rennwochenende auch noch Unerfreuliches bereit. Im abschließenden „AvD-100-Meilen-Rennen“, bei dem sie als Trainingsschnellste auf der Pole Position stand, rutschte Kati bereits in der Aufwärmrunde in die Reifenstapel. „Mir war nicht bewusst gewesen, dass meine Reifen nicht vorgeheizt waren“, ärgerte sich die Westfalin. „Aber das soll keine Ausrede sein. Es war mein Fehler und Punkt.“
Dennoch zog die Fahrerin ein generell positives Fazit: „Abgesehen von dem blöden Abflug war mein erstes SCC-Rennwochenende sicher eines, auf dem sich aufbauen lässt. Noch fehlt mir die Erfahrung, um das Auto am äußersten Limit zu bewegen, aber mit jedem Kilometer lerne ich den Wagen besser kennen.“
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